Fotografie

Als ich 1974 zum Schulanfang meine erste Kamera (Certo SL110) geschenkt bekam, ahnte ich noch nicht einmal ansatzweise, welche lang anhaltende Bindung ich zu diesem Hobby eingehen würde. Ähnlich wie bei der Modelleisenbahn habe ich die Lust und das Interesse am Fotografieren nie verloren und selbst bei gelegentlich ruhigeren Phasen immer wieder diese Beziehung neu mit Leben erweckt. Nach den ersten Gehversuchen in meiner frühen Kindheit entdeckte ich in den Tiefen der Fotoschränke meines Opas eine recht umfangreiche und hochwertige Fotoasurüstung (Exacta Varex mit komplettem Zubehör an Objektiven, Blitz usw.), die ich unter seinen wachsamen Augen gelegentlich benutzen durfte. Diese SLR wurde in meiner Jugend still und heimlich zu meinem dauerhaften Begleiter, bis in den 1980er Jahren ein wackliger Bajonettanschluß das Ende einläutete. Nachfolgend probierte ich kurzzeitig die Exa 500 meines Vaters aus, hatte mir damit aber durch ständige mechanische Probleme so einige Filme unwiederbringlich zerstört. 1990 kaufte ich mir dann erstmals eine neue Kamera und verabschiedete mich mit der Konica Pop Super vorerst von der SLR-Technik. Mitte der 1990er Jahre konnte ich dann einer damaligen Kollegin eine gebrauchte Minolta XG 2 "abschwatzen", wodurch mein Interesse und der Spaß am Fotografieren zurückkehrte. Im Jahr 2000 sah ich dann beim örtlichen Fotohändler eine moderne SLR-Kamera (Minolta Dynax 505si super) mit einem Zoom-Objektiv, welche ich mir spontan kaufte. Diese war meine letzte analoge Kamera und wenig später (2002) stieg ich in die digitale Fotografie ein. Leider war die Olympus Camedia C-300Z (3 MPx) noch mit einer sehr hohen Auslöseverzögerung versehen und somit für die Eisenbahnfotografie eher ungeeignet. Ein Upgrade im Jahr 2004 auf die Olympus Camedia C-730UZ (3,2 MPx) erbrachte zwar einen größeren Brennweitenbereich, aber die immer noch relativ große Auslöseverzögerung blieb für mich unbefriedigend.
Die einzig sinnvolle Lösung schien für mich eine digitale Spiegelreflex-Kamera (DSLR) zu sein. Durch meine früheren positiven Erfahrungen mit den beiden analogen SLR-Kameras von Minolta entschied ich mich 2006 zum Kauf einer Konica Minolta Dynax 5D (6,1 MPx), auch war zum damaligen Zeitpunkt das KoMi-System als einziges mit einem im Kamerabody integrierten optischen Bildstabilisator ausgestattet. Der Umstieg zur DSLR-Technik war für mich dann der Auslöser, die Fotografie wieder intensiver und ernsthafter zu betreiben, denn die moderne DSLR machte enorm viel Spaß und ergab durch die Verknüpfung mit anderen digitalen Medien neue Perspektiven und Möglichkeiten. Außerdem konnte ich nun meine beiden Hobbies noch besser miteinander verbinden. Als die Firma Sony dann die DSLR-Sparte von KoMi übernahm und zahlreiche neue und attraktive Modelle auf den Markt brachte, kaufte ich mir 2008 mit der Sony Alpha 700 meine erste Sony-DSLR (12,3 MPx). Anfang 2010 konnte ich mir dann eine Sony Alpha 900 (24,6 MPx) zulegen und damit Erfahrungen im Vollformat sammeln. Leider hatte ich das relativ hohe Gewicht der gesamten Ausrüstung unterschätzt, so dass ich mir 2011 eine Sony Alpha 580 (16,2 MPx) mit LiveView kaufte, die aber nur als Übergangslösung bis zur Veröffentlichung eines Nachfolgers der Alpha 700 vorgesehen war und dann der Sony Alpha SLT-A77 (24,3 MPx) weichen musste.

Derzeit kommt bei mir folgende Ausrüstung zum Einsatz:

Kamera

  • Sony Alpha SLT-A77

Objektive

  • Sony SAL-1680Z
  • Sony SAL-70300G
  • Sony SAL-30M28
  • Minolta AF 3.5/50mm Macro

Zubehör

  • Sony HVL-F58AM (Systemblitz)
  • Sony RMT-DSLR1 (IR-Fernbedienung)
  • Sony STP-GB1AM (Lederhandschlaufe)
  • Studioblitzanlage 2x 400 W (Funk)
  • Leuchten 3x 500 W
  • Fototisch & Beleuchtung
  • Stative
Bild

  • Certo SL110
  • Ihagee Exacta Varex VX
  • Ihagee Exa 500
  • Konica Pop Super
  • Minolta XG2
  • Minolta Dynax 505si super
  • Olympus Camedia C-300 Zoom
  • Olympus Camedia C-730 Ultra Zoom
  • Konica Minolta Dynax 5D
  • Sony Alpha 700
  • Sony Alpha 900
  • Sony Alpha 580
  • Sony Alpha SLT-A77